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«Kreislaufwirtschaft - auch im ländlichen Raum?!»

ROREP SwissLAB_2026

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Inwieweit können die im urbanen Raum entwickelten Kreislaufwirtschaft-Ansätze auch auf periurbane und periphere ländliche Räume übertragen werden?

Im Zuge der industriellen Revolution wurden Produktionsprozesse mehrheitlich linear aufgebaut («Wegwerfgesellschaft»). Mit dem Aufkommen des Nachhaltigkeitsgedankens wurde ab den 1970er Jahren der Ansatz eines zirkulären Wirtschaftens diskutiert («Kreislaufwirtschaft»). Dies mit dem Ziel, die Energie- und Materialkreisläufe bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen zu verlangsamen, zu verringern und zu schliessen um die Umwelt (und das Klima) zu schützen. Wie Kreislaufwirtschaft (KLW) konkret umgesetzt werden kann, wird bislang fast ausschliesslich in Stadt- und Agglomerationsräumen und für diese erforscht und entwickelt.

Wie KLW in periurbanen und peripheren Räumen gedacht und umgesetzt werden kann, die wirtschaftlich, räumlich wie gesellschaftlich deutlich andere Strukturen haben als urbane Räume, ist hingegen noch ziemliches Neuland. Ein einfaches copy-paste vorhandener KLW-Lösungen dürfte deshalb nicht möglich sein. Aber wie kann KLW in periurbanen und peripheren Räumen konkret gedacht und umgesetzt werden? Braucht es dafür gar eine grundlegende Übersetzung des KLW-Denkansatzes? Und wer ist dafür zuständig?


Diese Fragen sollen in der Ausgabe 2026 des ROREP SwissLAB – organisiert in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle Regionalentwicklung regiosuisse – mit Forscher:innen, Praktiker:innen und Politiker:innen und anhand von drei aktuellen Forschungsprojekten zu KLW im ländlichen Raum sowie einer Aufgabenstellung in Delémont erkundet werden.


Das SwissLab dient auch der Vernetzung jüngerer und etablierter Forschender zur Schweizer Regional- und Raumentwicklung. Haben Sie eine laufende oder abgeschlossene Forschungsarbeit zu welcher Sie den Austausch wünschen? Reichen Sie uns Ihr Abstract für die Pecha Kucha Session (12. März 2026, abends) ein. Die Eingabefrist für Beiträge ist der 9. Februar 2026.


Weitere Informationen

Organisationskomitee

Cédric Lehmann

Projektleiter Regionalentwicklung, regiosuisse

Christian Schmid

Dr. sc. ETH, Dipl. geogr.; Integrale Planung GmbH; Leiter Bereich Sozioökonomische Beratung und Forschung

Andreas Schneider

Prof.; OST Ostschweizer Fachhochschule, IRAP Institut für Raumentwicklung; Institutspartner

Tina Haisch

Prof. Dr.; Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Institut für Nonprofit und Public Management; Dozentin und Leiterin des Schwerpunktes Innovation und Raum